
12.02.25 –
Am Montag, den 10. Februar fanden sich am Marktplatz in Kulmbach wieder bis zu 350 Menschen ein, um ein Zeichen gegen den Rechtsrutsch und den Tabubruch der CDU-CSU zu setzen. Organisiert von Dagmar Keis-Lechner und Amnesty Kulmbach traten wir ein für Toleranz, für Vielfalt und für eine offene Gesellschaft.
Danke an die Organisator:innen, die Redner:innen um Oberbürgermeister Ingo Lehmann, Tamara Pohl vom DGB und viele mehr.
Zum ersten Mal ist die Union unter Friedrich Merz dabei, im Bundestag eine Mehrheit mit der
AfD zu bilden. Die Vorschläge von der Union brechen Europarecht und sie würden
Deutschland vollständig abriegeln. Damit macht Friedrich Merz Europa kaputt und riskiert
jede Chance auf europäische Zusammenarbeit. Stattdessen müssen wir die Sicherheit in
Deutschland erhöhen und die Einheit in Europa stärken. Mit Rechtsextremen
zusammenzuarbeiten und Grenzen in Europa zu schließen, ist das Gegenteil davon.
Statt in der demokratischen Mitte Lösungen zu suchen, hat Friedrich Merz mit
seinem Kurs von Anbeginn bewusst die Zustimmung der in Teilen
rechtsextremen AfD billigend in Kauf genommen. Er hat damit sein eigenes
Wort an die Parteien der politischen Mitte gebrochen – obwohl unter anderem
wir Gesprächsbereitschaft bekundet hatten. Dafür wird er von der AfD gefeiert.
Es stellt sich die Frage: Wenn Merz in einer solch wichtigen Frage drei Wochen
vor der Bundestagswahl mit den Rechtsextremen gemeinsame Sache macht, wo
würde er es dann nicht tun?
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